Hier mein kleiner Lebenslauf:

 

 

Eigentlich war es mein Vater der mich mit dem Virus Auto infizierte.
Früher war es erst sein Goggomobil, später dann sein Mercedes 250/8
der mich faszinierte.

Bereits mit 15 Jahren bekam ich einen Fiat 850 und versuchte ihn fahrtüchtig zu bekommen.
Ich fuhr damit über`n Hof und kam mir vor wie der King of the Road. Irgendwann kaufte ich mir von meinem bisschen
Lehrgeld mein erstes eigenes Auto, einen Ford 1100, auch Hundeknochen genannt. Ein totaler Fehlkauf!!! Nachdem er
mir auch noch sozusagen unterm Hintern abgebrannt ist, musste ich mir was Neues zulegen. Es wurde ein Benz. Aber
meine Vernarrtheit zu Autos schlug schon damals gewaltig durch und so gönnte ich mir mit noch nicht mal 20 Jahren
einen Postkäfer, als Zweitwagen versteht sich, und versuchte ihn so gut ich konnte TÜV-fähig zu kriegen.
So richtig lief er allerdings nie.
Es folgte ein schwarzer 1200er Käfer Baujahr 1959, und schließlich das ausschlaggebende Auto, nix Besonderes aber
ein Erbstück: ein 59er Export aus dem Besitz des Cousins meiner Mutter.
                             Seither bin ich infiziert!    ...Käfer...Typ3...Typ4...T1-Bus...T2-Bus...T3-Bus...
Fragte man mich als Kind was ich später werden will gab ich zur Antwort: "Ich will ein kleines Beruferl aber ein großes Auto." Das mit dem Beruf hat geklappt, das mit den Autos nicht so ganz...

Die Lehre als Kfz-Mechaniker verbrachte ich bei Opel - wieder was Neues - und arbeitete im Anschluss einige Jahre mal hier mal dort. Nebenbei schraubte ich mit Kumpels natürlich immer fleißig an unseren Käfern, denn unabhängig von mir hatten mittlerweile auch meine Freunde dieses Fieber für sich entdeckt.

Jahre später so anno 1987 trafen sich zum ersten Mal die VW-Käferfreunde zu einem offiziellen Foto, zu dessen " Urgestein " auch ich mich gesellte.

Irgendwann 1996 gelangte ich in die Werkstatt Frammersberger. Zu meinen Aufgaben gehörte das Reparieren und Instandhalten von Rasenmähern und ... das Schrauben an luftgekühlten Fahrzeugen. Wie geil war das denn!?! Ich genoss jeden Tag aufs Neue mir die Finger an altem Öl und dreckigen Leitungen schmutzig zu machen. Es machte so viel Spaß so dass ich beschloss mich nebenbei mit dem Teilehandel selber zu versuchen. Das heißt ich arbeitete eine Zeit lang nur noch halbtags und räumte zuhause den Keller aus. Nachdem ich mir einen Computer und ein paar Teile
besorgt hatte, von einem Konzept konnte da noch keine Rede sein, gab ich meine Stellung auf und machte mich im September 1997 selbständig.                           Seither gibt es die Firma Beetleconnection!

Darf ich vorstellen, meine Frau:

 

 

 

 

 

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Kennen gelernt haben wir uns tatsächlich durch ihren Käfer, den ich zur ASU vorstellte.
Das mit der ASU hat geklappt,
das mit Bianca auch!

Bianca`s Käfer-Geschichte in eigenen Worten:
1996 legte ich mir damals für 675,- DM eine Ruine Baujahr 1975 zu.
Lange Zeit stand er nur in der Scheune und wurde hin und her geschoben. Irgendwann kam der Entschluss: jetzt wird das "gute" Stück hergerichtet.
Da kam dann auch Willi als Ersatzteil-Händler ins Spiel, denn bestellt und
besorgt habe auch ich meine Ersatzteile beim Stoiber in Plattling.
Seitdem ich meinen Käfer 2003 wieder auf die Strasse brachte, brause
ich damit im Alltag immer zuverlässig durch die Gegend, inzwischen
Sommer wie Winter. Trotzdem musste auch zwischendurch mal
wieder ein Kundendienst gemacht werden...
...und wie das Leben so spielt, waren Willi und ich plötzlich nicht
mehr nur in unsere Autos verliebt!

 

 

 

 

 

 

 

2007 Jahr haben wir geheiratet und bald auch einen weiteren
Schritt gewagt, denn inzwischen arbeiten wir auch gemeinsam.
Ich kann den ganzen Bürokram eigentlich nicht wirklich leiden,
und so erledigt großteils meine Frau das was so anfällt.

Bianca ist auch am Telefon und verwaltet den    








 
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Glück ist das zu mögen,
was man muss,
und das zu dürfen,
was man mag.

                       Hans Clarin